Über mich

Hallo, mein Name ist Noll. Jürgen Noll. Und ich liebe es, über Gott und die Welt zu sinnieren. Darum auch dieser Blog. Hier werde ich gänzlich unsortiert und frei nach Lust und Laune zu diversen Themen Meinungen, Beobachtungen und Erfahrungen posten.

Zur Einführung ein wenig zu meinem Hintergrund: Ich bin Jahrgang 1975, habe in Wien Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert, war einige Jahre anwaltlich tätig, habe jedoch meine Berufung im Lehren gefunden und unterrichte seit über 15 Jahren Wirtschaft und Recht an diversen Hochschulen.

Mich spricht alles an, was Wissen schafft. Getrieben von einer fast unstillbaren Neugier lese ich seit der Schulzeit alles, was ich zu Medizin, Psychologie, Kommunikation, Philosophie, Religion, Physik, Mathematik, Linguistik und Musik in die Finger bekomme. Gerne hätte ich das alles auch studiert, aber irgendwann muss man auch Geld verdienen…

Apropos Musik: Ich spiele gerne Klavier. So gerne sogar, dass ich mir die Abschlussprüfung an der Musikschule Breitenfurt in den Kopf gesetzt und dank meines tollen Lehrers Christoph Theiler tatsächlich im Juni 2014 bestanden habe.

Ach ja, Sprachen faszinieren mich ebenfalls, sowohl theoretisch von der sprachwissenschaftlichen Seite als auch praktisch beim Erlernen neuer Sprachen. Seit Sommer 2012 lerne ich deswegen Chinesisch und bin für weitere Sprachen offen.

Wie man sieht, ich lehre nicht nur gerne, ich bleibe auch selbst immer Lernender.

Was mich sonst noch auszeichnet: Ich bin, war und werde nicht Mainstream. Ausgetretene Pfade fesseln mich nicht. Vielfalt der Meinungen dagegen schon. Ein paar Beispiele: Ich bin zwar religiös, gehöre aber keiner großen Religion an. Ich habe zwar zu vielem im Weltgeschehen eine klare Meinung, gehöre aber keiner Partei an. Überhaupt war ich auch noch nie wählen. Einerseits weil ich kein Interesse an den ständig wechselnden Politdarstellern habe und andererseits weil ich meine Stimme lieber verwende als sie abzugeben. Und dies übrigens schon lange bevor das von einem österreichischen Kabarettisten salonfähig gemacht wurde. Letztlich: Seit Sommer 2014 bin ich auf der veganen Schiene unterwegs. Zu 99% zumindest. Die Hardliner mögen es verzeihen, aber der Bio-Honig von meinem lieben Freund und Imkermeister Christian Schmid muss schon sein. Und nein, ich mache es nicht primär wegen der Tiere, sondern wegen meiner Gesundheit. Das ist unverzeihlich, ich weiß… Es hat mich jedenfalls geradezu schockiert, welche schlagenden Argumente und wie viele unzählige Studien in der medizinischen Fachliteratur seit Jahrzehnten deutlich für ausschließlich pflanzliche Ernährung sprechen und wie wenig davon dank starker Lobbyisten an die Öffentlichkeit dringt.

Abschließend: Wie kam es zum Titel meines Blogs? Ganz einfach. So ziemlich alles, was mir an Titeln einfiel, war bereits vergeben. In blanker Verzweiflung dachte ich mir dann: „Warum ist denn alles so kompliziert?!“ – und geboren war der Blog <<Why is everything so complicated>>

Viel Spaß damit!

P.S. Wo ich mich sonst noch herumtreibe:

Eigene Homepage IMSLP Komponistenseite
Youtube Kanal Facebook
Österreichischer Komponistenbund Music Austria Shop
Wissenschaftliche Aufsätze beim Social Science Research Network Musikaufnahmen bei Soundcloud
Xing

Über mich

The first step: Commitment

I’m not exactly in the ’shape of my life‘ and I want to do something about it.

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But what? Running? Hiking? Cycling? Well, I’ve always liked any kind of strength sports. Unfortunately, in my younger years I always lacked the commitment to really focus on it. So, now that I’m over 40 years old, I want to know how far I can go if I take it seriously.

First off all, what strength sport to choose?

  1. (Olympic) Weight Lifting: consisting of the Snatch and the Clean&Jerk the only strength sport present at Olympic games. Both exercises are fun but they are highly technical, need an extreme amount of time to practice and call for a fair amount of flexibility. Furthermore, especially my shoulder, elbow and wrist joints don’t like the dynamic strain. So, no.
  2. Strongman: a relatively new sport with a variety of disciplines but typically no weight classes. That means, the bigger an athlete, the better. However, I don’t want to gain too much weight. So, again, no.
  3. Powerlifting: Ah, the famous triple, the Holy Trinity of Strength: Squat, Bench Press, Deadlift. Enough said. The answer is YES.

So, as of Sept. 26th, 2016, I established the starting point:

  • Squat: 67.5 kg (approx. 150 lbs.) for 3 reps
  • Bench Press: 67.5 kg (approx. 150 lbs.) for 4 reps
  • Deadlift: 102 kg (approx. 225 lbs.) for 2 reps

Well, every journey begins with the first step😉

Especially the squat is very much lacking behind and will be the emphasis in the next months. After spending many hours researching a vast amount of different ‚Beginners‘ Programs‘ I chose a training plan that will be very easy to follow with only those three main lifts in every training session doing 2-3 sets for 2-5 reps each. I plan to take 1-2 days off in between training days to allow for recovery. (Heck, I don’t have the slightest idea how my body will respond!) I will stick to this rudimentary regimen for as long as it yields progress.

Let’s see what happens!

The first step: Commitment

5 Minutes To Change Your Life

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If I could give You 30 extra hours of lifetime per year, what would You do with it?

  • What could You achieve?
  • What projects did You always want to start but didn’t find the time?
  • What goals would You pursue?

Of course, I can’t give You time. But YOU CAN! Yes, just follow along a little math experiment: A year has (at least) 360 days. So 1 minute per day amounts to 6 hours – 360 days divided by 60 minutes, if You don’t trust me😉

That means:

5 minutes a day exclusively spent on any project gives You 30 hours per year for that given project!

And from Josh Kaufman we’ve learned that for most endeavours the first 20 hours are crucial. So, with 5 minutes a day You have more than the necessary time to check out new things!

What do You need to make that work?

  • FIX A TIME SLOT in Your daily routine. For example, get up five minutes earlier. Come on, everybody can do THAT! Or go to bed five minutes later. Or just cut 5 minutes from Your daily internet and couch surfing…. whatever, it has to be a fixed appointment with Yourself!
  • In that time slot: ALLOW NO DISTRACTION! Turn off Your mobile and all other gadgets that could capture Your attention. If Your project requires You sitting in front of Your PC, turn off the mail program and don’t let social platform run in the background.
  • Most importantly You need a GOAL. So, do You already have any goals? Or maybe, is finding out Your life’s future path Your goal? Do You want to start learning a language? Playing an instrument? Arranging Your travel pictures? Reading a book? Or even writing one? You can use that time to try out new things or revive old interests.

Does that actually work?

Yes, I started doint that with my Chinese. After I stopped attending classes I faced the problem that my active writing knowledge would wither away but on the other hand I didn’t want to spend too much time on dull exercises. So I picked reading material that I liked and started a read-write-combination: 1-2 minute reading a paragraph and 3-4 minutes copying that paragraph by hand. So, everyday I was forced to remember how to write different characters. After only one month I noticed great improvements in reading and writing skills.

I got so hooked on that 5 minutes approach that I added another 5-min-slot for piano playing. And yes, that also is working out great.

What are Your benefits?

Every day You will have a sense of achievement. You see Yourself sticking to a plan and progressing day by day. You enrich Your life by trying out and learning new stuff as well as by keeping in touch with cherished aspects of Your past.

So, next time You say ‚I have no time‘, just think about it: 5 minutes a day could change Your life!

5 Minutes To Change Your Life

Veganes Reismehl!

Nein, echt? Das gibt es wirklich?

… dürften sich jedenfalls die Gehirnakrobaten im Marketing bei Schneekoppe gedacht haben. Denn anders lassen sich die expliziten Hinweise auf der Packung wohl kaum erklären.

Glutenfrei. Ok, das geht gerade noch. Mit dem Gluten kennt sich halt nicht jeder so gut aus.

Aber: VEGAN?!?

Hält das hochgeschätzte Unternehmen seine Kunden für – sagen wir mal – zerebral suboptimal ausgestattet? Glaubt denn irgendjemand auch nur entfernt daran, dass Reis von einem Tier stammen könnte? Von der „Reiskuh“ vielleicht? Oder vom „Reiswolf“, dem domestizierten Verwandten des „Reißwolfs“?

Nun, ich befürchte, der Hersteller will hier wohl keiner ausgeprägten Leseschwäche zur Hilfe eilen, sondern schlicht und einfach mit einem Modewort nach dem anderen mehr Kunden anlocken. Dass ich mich dabei gelinde gesagt veralbert fühle, ist wahrscheinlich mein Problem…

 

All das erinnert ein wenig an das fühlend-duftende Waschmittel!

Veganes Reismehl!

Ein Duft, der fühlen kann!

Wow! Ich bin begeistert! Wenn man dem Duden Glauben schenken darf, bedeutet  „sensitiv“ so viel wie „von übersteigerter Feinfühligkeit; überempfindlich“. Das heißt also, dass dieses Waschmittel entweder eine der genialsten Erfindungen beinhaltet oder Opfer eines saudummen Marketing wurde. Denn die Marke Frosch meint jetzt offenbar, einen Duft entwickelt zu haben, der fühlen kann. Denn genau das bedeutet es, wenn man „sensitiven Duft“ bewirbt.

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Ähnlich gelungen ist auch: das vegane Reismehl.

Ein Duft, der fühlen kann!

Lebensgänge

Welches ist Dein Gang?

Eingang

Behördengang

Übergang

Schulgang

Opfergang

Ausbildungsgang

Kontrollgang

Arbeitsgang

Schnellgang

Geschäftsgang

Alleingang

Produktionsgang

Börsengang

Rückgang

Bußgang

Untergang

Niedergang

Abgang

Erbgang

Rückwärtsgang

Vorgang

Zugang

Umgang

Gedankengang

Lustgang

Bildungsgang

Erkundungsgang

Entwicklungsgang

Grenzgang

Wandelgang

Aufgang

Spaziergang

Müßiggang

Tiefgang

Schlendergang

Werdegang

Fortgang

Ausgang

Weggang

Vorwärtsgang

Lebensgänge

Perspektivenwechsel

Montag, 15. August 2016. Bad Bleiberg, Kärnten. 9 Uhr. Meine Frau und ich brechen zu einer Bergwanderung auf, die uns Pflänzchen aus dem Wiener Becken an unsere Grenzen bringen wird. Aber das wussten wir um diese Zeit noch nicht. Zum Glück!

Das Ziel? Der Dobratschgipfel auf 2160 Metern mit der unverkennbaren Sendeanlage.

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Als Weg wählten wir den Alpenlahnersteig (Einstieg bei 900 Meter Seehöhe hinter dem ORF-Gebäude in Bad Bleiberg). Die knapp 4 km Strecke waren deutlich kürzer als die Alternativen und die Steigung (ca. 1260 Höhenmeter, also durchschnittlich 32% Steigung) hielten wir für machbar. Und die erste Hälfte war auch sehr nett im Forst.

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Doch wie das so ist mit Durchschnittswerten – mal ist es mehr, mal weniger. Und als uns der Weg über ein Schuttfeld (=Lawinenfeld) führte, war es deutlich mehr Steigung. Da hieß es, 1. an allem festhalten, was da war, 2. Abstand zum Vormann einhalten, um nicht die Steine abzubekommen, die losgetreten wurden, und 3. einfach überleben!

Nun gut, andere Wanderer schienen diesen Weg etwas angstfreier zu gehen. Und wir erinnerten uns an die Worte eines Einheimischen, der meinte, dass der Weg überhaupt nicht gefährlich sei. Naja, Gefahrenwahrnehmung dürfte von Person zu Person unterschiedlich sein. Für uns war es grenzwertig.

Da ein Hinunter aber noch schwieriger war als das Hinauf, blieb uns nur: weitermachen, notfalls auf allen vieren.

Es hatte jedoch auch sein Gutes: Wenn man so buchstäblich am Abgrund ist, werden einem schlagartig Prioritäten klar und Perspektiven auf das, was wirklich zählt, verändern sich.

Wie auch immer. Der Lohn der Mühe war eine wunderbare Aussicht, die wir uns redlich verdient hatten.

Ach ja, für den Rückweg wählten wir die lange Strecke. 10 km zu gehen war auf einmal sehr einladend geworden…

Perspektivenwechsel